|
Vertrauenslehrer
In
vielen Bundesländern gibt es "Vertrauenslehrer", an die
sich Schüler mit ihren
Sorgen
wenden können.
Eigentlich sollte es so sein, dass jede Lehrerin und
jeder Lehrer das Vertrauen der Schüler hat, also offen
ist für jedes Problem - und vielfach ist das auch so. Es
merkt nur niemand :-)
Und
weil es eben so scheint, dass nicht jeder Lehrer "offen"
ist, darum ist es gut, wenn jemand "zuständig" ist, also
jemand, der "es sich anhören muss", der etwas
unternehmen muss, weil er dazu besonders verpflichtet
ist beziehungsweise sich besonders verpflichten ließ.
Es
kommt allerdings nicht selten vor, dass der
"Vertrauenslehrer" nur auf eine Sonderstellung im
Kollegium bedacht war, also "etwas Besonderes" sein
will, ohne dafür "besonders geeignet" zu sein oder
"Besonderes leisten zu wollen, zu können". Dann ist er
einfach ungeeignet oder "unqualifiziert", wie man es
schicker auszudrücken pflegt.
Zudem
gibt es den Fall, dass eine Schülerin/ein Schüler zu
ausgerechnet mit diesem Lehrer keinen Draht hat. Dann
bleibt nur, dass man sich überlegt, ob es nicht doch
irgendeinen Lehrer an der Schule gibt, mit dem man
besser sprechen kann.
Vertrauenslehrer sollten ihre Hilfsbereitschaft für JEDE
Art Schülersorgen unter Beweis stellen, also nicht nur
für "schulische Probleme", sondern auch für Probleme im
Elternhaus oder in der Freizeit.
Wenn
alles nicht klappt, wenn "niemand da ist", der sich um
das Problem, um die Sorgen und Ängste kümmert, dann
sollte man sich an das Sorgentelefon wenden, denn
spätestens dort wird man sich überlegen, wie geholfen
werden kann.
Wendet Euch also bitte an das Sorgentelefon:
KLICK
 |